Woche 3: 24. April – 1. Mai 2012

18 05 2012

Apostel, Feuerspeier und Country UNlink

Die letzten Tage in Neuseeland verbrachten wir wieder in Wellington. Aufgrund akuten Kleidungsmangels waren wir gezwungen einige Zeit im Hostel zum Waschen zuzubringen. Als unsere Kleidung trocken war, hieß es früh aufstehen (um 3 Uhr!), um unseren Flieger Richtung Melbourne zu erwischen.

Saying goodbye to our car

Saying goodbye to our car

pure backpacking.

pure backpacking.

Wellington ist zwar sehenswert, aber Melbourne spielt nochmal in einer anderen Liga. Mit rund 3. Mio. Einwohnern war Melbourne die erste Großstadt, die wir auf unserer Tour bereisen werden. Angesichts dieser Skyline, Brücken und Flusspromenade entlang des Yarra-Flusses, ist Wellington bald zu einer Kleinstadt verblast. Besonders erschreckt und später beeindruckt haben uns riesige metallene „Feuerspeier“. Da es leider nicht ganz so sonnig war wie ursprünglich für Australien angenommen, haben wir uns die Zeit in Melbourne meist unter Dach vertrieben. Bei der Vielzahl an Museen und Galerien war dies glücklicherweise nicht allzu schwierig.

Melbourne during the day...

Melbourne during the day...

...and at night!

...and at night!

fire-spitting towers in Melbourne - seriously!?!

fire-spitting towers in Melbourne - seriously!?!

Von Melbourne aus haben wir auch die Great Ocean Road in Angriff genommen mit ihren berühmten „Twelve Apostles“ – riesigen Gesteinsblöcken, die direkt vor der Küste vom Meer umspült werden. Da einige dieser Felsen allerdings abgebrochen sind, sind es mittlerweile nur mehr rund acht Apostel. Sei es wie es sei, beeindruckend sind sie auf jeden Fall.

impressions from the Great Ocean Road

impressions from the Great Ocean Road

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making friends along the way :-)

making friends along the way 🙂

Nach unserem Abschied von Melbourne, sollten wir erfahren, dass die Zugverbindung der Firma „Country Link“ nicht ganz so gut ausgebaut ist, wie ursprünglich angenommen. Auf dem Weg nach Canberra hatte nicht nur unser Zug in Melbourne über eine Stunde Verspätung, sondern auch der Anschlussbus. Wir standen also nachts bei wenigen Graden Celsius an einer zugesperrten Bahnstation mitten im Nirgendwo und warteten ohne Information auf einen Bus, der kommen konnte oder auch nicht. (Wir, das waren einige jüngere und ältere AustralierInnen, zwei koreanische Austauschstudenten, ein Kanadier – der sich aus unerfindlichen Gründen weigerte mehr als ein T-shirt anzuziehen – und ein älteres asiatisches Paar.) Nach fast einer Stunde kam der Bus. Mit insgesamt rund 4 Stunden Verspätung schafften wir es dann doch noch bis nach Canberra – eine Tagesreise im wahrsten Sinne des Wortes.

lost in transition (to Canberra)

lost in transition (to Canberra)

Canberra selbst ist eine Autostadt – und zwar in dem Sinne, dass sie für Fußgänger völlig ungeeignet ist. Es gibt keine Fußwege, keine Beleuchtung und um zu den Parlamentsgebäuden zu gelangen, muss man als Fußgänger zwangsläufig über die Straße hechten. Ein gutes Konditionstraining, aber nicht ungefährlich. Deshalb machten wir uns nach einem Tag bereits Richtung Sydney auf.

Canberra: simply not made for walking.

Canberra: simply not made for walking.



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1 Antwort zu “Woche 3: 24. April – 1. Mai 2012”

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